Hagebutte Zitrone des Nordens

Volksnamen: Hundsrose, Hagedorn, Mariendorn, Feldrose, Heideröschen, Wildrose, Hagrose, Hetschipetsch. (Kinderlied, ein Männlein steht im Walde)

Drogennamen: Rosa canina L.

Inhaltsstoffe: Fruchtsäure, Viele Vitamine wie Vit. C, A, B 1, B 2, K, P, E, Zucker, ätherische Öle, Vanelilin, Pektine, Gallussäure, Gerbstoffe, Flavonoide. Lycopin (gegen feie radikale)

Vitamin C gehalt von 100 g Hagebutte sind zwischen 400 – 1500 mg. Zitrone nur 53 mg pro 100g.

Eigenschaften: Harn, und schweißtreibend, schwach abführend, stärkt das Immunsystem, bei Blutungsneigung, Nieren und Blasenleiden, eine Pflanze gegen Skorbut. Bei Frühjahrsmüdigkeit. Vitamin C Bombe.

Signaturlehre: Venuspflanze sie trägt wie alle Rosengewächse die Weiblichkeit in sich. Symbol der unendlichen Liebe in fast allen Kulturen. Jedoch die Stacheln der Rosengewächse zeigen uns auch die männliche Seite in uns die Seite des Marses. Harmonisiert diese zwei Seiten im Menschen. Die weibliche und die männliche.

Räuchern: Die getrockneten Blüten der Hundsrose helfen uns Liebe zu geben und Eigenliebe zu entwickeln. Hilft gegen Herbstmüdigkeit der Seele, aufhellend. Klärend der Gedanken.

Magisch: Die Rose wurde schon seit langen verehrt, Bitten und Sorgen wurde in Vollmondnächten dem Rosenstrauch erzählt und man hoffte auf Erfüllung, Heckenrosenholz wurde bei den Germanen zum Verbrennen der Leichen am Sterbefeuer verwendet. Weiße Heckenrosen wurden gegen böse Mächte verräuchert die hatten besonders viel Kraft.

Stein: Bergkristall, oder Rosenquarz.

Patron: Jungfrau Maria

Verwendung: Als Tee, in der Küche, Rosenblütenessig. Hagebuttentinktur, Rosensirup. Hagebuttenhonig, Hagenbuttenmus.

Wichtig ist es das man die Härchen der Samen entfernt und auch die Früchte gut wäscht damit keine Härchen auf den Früchten sind.

Teezubereitung: Getrocknete Hagebutten 2 Telöfferl auf 250 ml Wasser. werden immer kalt ins Wasser gegeben dann aufkochen dann mindestens 15 bis 20 min min ziehen lassen abseihen. Mehrere Tassen täglich können im winter den Vit C bedarf decken.

Hagebuttenlikör: Nehme 1/2 kg Hagebutte erst nach dem 1 Frost, dann 1,5 l korn mit 300 g weißen Kandiszucker Ansatz herstellen. tägliches schütteln die Raumtemp soll 20 bis 25 Grad haben. 10 bis 12 Tage, danach abseihen und in dunklen Flaschen abfüllen. Ist ein guter Gesundheitslikör Vit C.

Hagebuttenwein: 1/2 liter trockener Weißwein, 4 Eßlöfferl getrocknete Hagebutten. für 10 bis 12 Tage ansetzen. Abseihen Gläschenweise zur Grippe Zeit genießen.

Hagebuttenhonig: (Ich liebe diesen sehr und mache immer eine große Menge für den Winter) Früchte waschen 1 kg dann werden sie mit einem scharfen Messer geöffnet und die Samen herausgekratzt. Gut durchwaschen. Nun werden sie mit dem Stabmixer püriert. Der Honig lauwarm erhitzt damit nicht die Heilstoffe vernichtet werden. Das Mus dazugeben und gut durchmischen. Im Kühlschrank lagern. Der Honig macht es haltbar, ca 3 Monate würde ich sagen. Täglich 1 Teelöfferl, während der Erkältungszeit.

Samentee, Kernlestee: Wird aus den enthaarten Samen hergestellt, 1 Tellöferl Samen mit 250 ml Wasser mindestens 30 min köcheln lassen. Abfiltern. Dieses Rezept ist von Ursel Bühring und wird zur Kuranwendung zum Durchspülen bei Rheumatischen Erkrankungen verwendet.Auch bei Blasen und Nierenleiden Kurmässig getrunken. 3 mal täglich eine Tasse.

Gefrohrenes Hagebuttenmus für Joghurt oder Müslie. Die Hagebutten 1/2 kg halbieren, fest die Kerne herausputzen gründlich waschen damit alle Härchen entfernt werden. Nun die gesäuberten Hagebutten mit Wasser 250 ml zugedeckt weichkochen. Dann pürieren und in Eiswürfelbehälter portiensweise einfrieren. 1 Eiswürfel deckt den Vit C Bedarf eines Erwachsenen.

Wichtig es muss 1 mal der Frost über die Hagebutten gekommen sein ,damit die Früchte genießbar sind. (Das hat die alt Bäuerin mir so erklärt.) es geht da um die bessere Geschmacklichkeit. Ich verwende nur Hagebutte wo der Frost drauf war.

Ich habe im Internet nachgelesen und man kann sie schon von September weg ernten bis Dezember.

Jagd vor Färöer-Inseln: Hunderte Delfine getötet | tagesschau.de

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/massentoetung-delfine-101.html

Immer wieder muss ich staunen, wenn der Mensch zur Bestie wird. Schade um diese wunderbaren Tiere. Irgendwann wird es der Mensch so weit gebracht haben, dass wir eine Vielzahl der Tiere nur noch auf Bildern kennen lernen. Oder in Aquariums oder Zoos. Warum, wieso, weshalb, dies hat mit Tradition nichts mehr zu tun! Ich hoffe dieses massiven schlachten von Tieren, sei es Nutztiere und wildlebenden Tiere hat bald eine Normalität erreicht.

Johanneskraut

Volksnamen: Herren – ,Herrgotts oder Hexenkraut, Johannesblut, Konrads- , Liebes oder Stundkraut, Blutkraut, Löcherkraut, Jägerteufel, Tüpfelkraut, Sternenkraut.

Pflanzenart: gehört zu den Johanniskrautgewächse

Drogennamen: Hyperici herba, Hyperice olium.

Magere Böden gerne in den Bergen zu finden, Schweiz, Deutschland Südtirols, Österreich. In diesen Länder als altes Heilkraut bekannt.

Blütezeit : Juni bis August. Nur das obere Drittel des Krautes verwenden.

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Cholin, Flavonoide, roter Farbstoffe, Hypericin, Phytosterin, Bitterstoffe, Gerbstoffe,

Achtung löst bei den Weidetiere die Lichtkrankheit aus. Macht die Haut Lichtempfindlich, und setzt den Wirkstoff der Pille herab. Nicht verwenden wenn man Schwanger ist oder Schwanger werden möchte. Kann dem Embryos Schaden und abstoßen.

Eigenschaften: nervenstärkend, blutverbessernd, beruhigend, schmerzlindert gerade bei Nervenkrankheiten, entzündungshemmend.

Das Johanniskraut, hat ein weites Anwendungsgebiet: Bei Schlafstörungen, Nervösen Störungen, bei Lungen und Harnwegserkrankungen, bei Hauterkrankungen Akne, das Öl (Rotöl) bei Prellungen , Blutergüssen, Nervenschmerzen, rheumatischen Schmerzen, Insektenstiche, Sonnenbrand.

Signaturlehre: Die Perforata die kleinen Löcher im Blatt des Johanneskrautes soll Zeichen von Stich und Schußverletzungen sein, deswegen wurde diese Pflanze gerne als Heilkraut gegen dies Art der Wunden verwendet. Ebenso zeigt uns die Pflanze durch ihre Stabilität und Wiederstandsfähigkeit, die den Ausgleich und der Gegenbewegung unseres Körpers ( inner Mitte). Ebenfalls zeigt das Rote Öl, das bei dieser Pflanze Austritt die Heilkraft gegen Verletzungen an. Die kleinen gelben Blüten strecken sich der Sonne entgegen und erheitet die Seele. Sie gehört zu den Sonnenpflanezn.

Räuchern: gegen böse Geister und Dämonen, ausgleichend für die Seele, Reinigungsräucherungen im Haus und Stall. Gegen Blitzschlag, Feuer und Unwetter. Das Kraut verstömt einen würzigen, warmen heuähnlichen Duft.

Magisch: Der rote Pflanzensaft soll die Menschen daran erinnern an die abscheuliche Tat, den Mord an Johannes den Täufers. In jedem Kräuterbuschel ist ein Johanneskraut, Schutz vor Geister und Dämonen, Stall und Haus wurden beschützt. Gute Treffsicherheit erlangte der Jäger der den Lauf des Gewehres mit Johannisöl bestrich. Liebesorakel, wenn viel roter Saft beim Zerdrücken der Blüte entstand so wurde der Liebste geehelicht. Die Löcher im Johanniskraut sollen auch die 5 Wunden Christus zeigen, war dadurch im Christentum eine sehr Wirkungsvolle Pflanze gegen allen Bösen.

Patron: Der heilige Johannes

Stein: Blutstein

Verwendung Tee: 2 Teelöfferl Kraut mit 250 ml kaltem Wasser ansetzten und erhitzen, kurze Ziehezeit 2 bis 3 min dann abseihen und trinken. Beruhigend, reinigend.

Tinktur, 2 Tellöferl Kraut mit 100 ml Korn oder Obstler ansetzten nach 10 Tage abseihen. In dunklen Flascherl füllen beschriften, 1 Teelöferl, bei Verdauungsprobleme, bei hohem Blutdruck, zum Einschlafen.

Rotöl (Johanniskrautöl), ca 1 Handvoll Blüten in 500 ml Sonnenblumenöl oder Olivenöl ansetzen , in die Sonnen stellen tgl schütteln, wenn das Öl dunkel Rot ist abseihen und dunkel lagern. Anwendung wie die Salbe.

Rotöl

Rotölsalbe: 200 ml Rotöl, mit 50 g Sheabutter, 15 g Bienenwachsplättchen, erwärmen und schmelzen lassen. In Doserl abfüllen. (Akne, Schmerz, Prellung und Blutergüssen. Insektenstiche. Diese Salbe ist hat nicht so eine feste Konsistenz und lässt sich gut auf die Haut auftragen.

Herbstzeit

Wie gerne gehe ich spazieren, langsam und achtsam. Die Farben des Herbstes, kommen schon langsam hervor. Die schönen wärmenden Farben, verschiedene braun und orange Töne. Die leuchtenden gelb, rot Töne. Die Natur spielt mit den Farben. Die Zeit der Ernte steht bevor. Bis sich die Äcker und Bäume von ihrer Farben Pracht und Früchten befreien und in die Winter Ruhe gehen. Der Kreislauf des Seins.