Johanneskraut

Volksnamen: Herren – ,Herrgotts oder Hexenkraut, Johannesblut, Konrads- , Liebes oder Stundkraut, Blutkraut, Löcherkraut, Jägerteufel, Tüpfelkraut, Sternenkraut.

Pflanzenart: gehört zu den Johanniskrautgewächse

Drogennamen: Hyperici herba, Hyperice olium.

Magere Böden gerne in den Bergen zu finden, Schweiz, Deutschland Südtirols, Österreich. In diesen Länder als altes Heilkraut bekannt.

Blütezeit : Juni bis August. Nur das obere Drittel des Krautes verwenden.

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Cholin, Flavonoide, roter Farbstoffe, Hypericin, Phytosterin, Bitterstoffe, Gerbstoffe,

Achtung löst bei den Weidetiere die Lichtkrankheit aus. Macht die Haut Lichtempfindlich, und setzt den Wirkstoff der Pille herab. Nicht verwenden wenn man Schwanger ist oder Schwanger werden möchte. Kann dem Embryos Schaden und abstoßen.

Eigenschaften: nervenstärkend, blutverbessernd, beruhigend, schmerzlindert gerade bei Nervenkrankheiten, entzündungshemmend.

Das Johanniskraut, hat ein weites Anwendungsgebiet: Bei Schlafstörungen, Nervösen Störungen, bei Lungen und Harnwegserkrankungen, bei Hauterkrankungen Akne, das Öl (Rotöl) bei Prellungen , Blutergüssen, Nervenschmerzen, rheumatischen Schmerzen, Insektenstiche, Sonnenbrand.

Signaturlehre: Die Perforata die kleinen Löcher im Blatt des Johanneskrautes soll Zeichen von Stich und Schußverletzungen sein, deswegen wurde diese Pflanze gerne als Heilkraut gegen dies Art der Wunden verwendet. Ebenso zeigt uns die Pflanze durch ihre Stabilität und Wiederstandsfähigkeit, die den Ausgleich und der Gegenbewegung unseres Körpers ( inner Mitte). Ebenfalls zeigt das Rote Öl, das bei dieser Pflanze Austritt die Heilkraft gegen Verletzungen an. Die kleinen gelben Blüten strecken sich der Sonne entgegen und erheitet die Seele. Sie gehört zu den Sonnenpflanezn.

Räuchern: gegen böse Geister und Dämonen, ausgleichend für die Seele, Reinigungsräucherungen im Haus und Stall. Gegen Blitzschlag, Feuer und Unwetter. Das Kraut verstömt einen würzigen, warmen heuähnlichen Duft.

Magisch: Der rote Pflanzensaft soll die Menschen daran erinnern an die abscheuliche Tat, den Mord an Johannes den Täufers. In jedem Kräuterbuschel ist ein Johanneskraut, Schutz vor Geister und Dämonen, Stall und Haus wurden beschützt. Gute Treffsicherheit erlangte der Jäger der den Lauf des Gewehres mit Johannisöl bestrich. Liebesorakel, wenn viel roter Saft beim Zerdrücken der Blüte entstand so wurde der Liebste geehelicht. Die Löcher im Johanniskraut sollen auch die 5 Wunden Christus zeigen, war dadurch im Christentum eine sehr Wirkungsvolle Pflanze gegen allen Bösen.

Patron: Der heilige Johannes

Stein: Blutstein

Verwendung Tee: 2 Teelöfferl Kraut mit 250 ml kaltem Wasser ansetzten und erhitzen, kurze Ziehezeit 2 bis 3 min dann abseihen und trinken. Beruhigend, reinigend.

Tinktur, 2 Tellöferl Kraut mit 100 ml Korn oder Obstler ansetzten nach 10 Tage abseihen. In dunklen Flascherl füllen beschriften, 1 Teelöferl, bei Verdauungsprobleme, bei hohem Blutdruck, zum Einschlafen.

Rotöl (Johanniskrautöl), ca 1 Handvoll Blüten in 500 ml Sonnenblumenöl oder Olivenöl ansetzen , in die Sonnen stellen tgl schütteln, wenn das Öl dunkel Rot ist abseihen und dunkel lagern. Anwendung wie die Salbe.

Rotöl

Rotölsalbe: 200 ml Rotöl, mit 50 g Sheabutter, 15 g Bienenwachsplättchen, erwärmen und schmelzen lassen. In Doserl abfüllen. (Akne, Schmerz, Prellung und Blutergüssen. Insektenstiche. Diese Salbe ist hat nicht so eine feste Konsistenz und lässt sich gut auf die Haut auftragen.

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